Wohnwand, Bild © Amunt



Bachelor Projekt / Thesis
Gastprofessur Björn Martenson mit Mirjam Patz

BELGISCHE SPEZIALITÄTEN   >> Das lakonische Haus <<


Das lakonische Haus Oder die Suche nach der knappen Formulierung des Wohnens

>> Why not approach a residence built in a city in the same way one would a vacation home? After all, in today‘s urban lifestyle, residences are no longer the places in which we normally spend most of our time. Much more realistic would be to regard their role as places in which we enjoy repose or relax in a comfortable environment, for brief spells of time. Vacation homes that are part of our daily life. <<
(small images, Junya Ishigami)


Was man zum Wohnen braucht

Stellen wir uns ein Haus vor, das alles bereitstellt. Räume zum Bewohnen und für alle notwendigen Dinge: Platz für unsere Kleidung, für unser Essen, für alle wichtigen Habseligkeiten, die wir zur Verrichtung des täglichen Lebens brauchen. Wir ziehen ein, mit leichtem Gepäck, und beginnen sogleich es zu bewohnen. (Möbelpacker bekommen eine Freikarte für das Schwimmbad.) Dieses Haus hinterfragt das Gewohnte. Das Bekannte. Es lotet aus. Das Benötigte. Das Minimale. Das Spartanische. Das Lakonische. Es fordert uns heraus mit seiner rauen Gemütlichkeit. Das Rohbelassene. In der Sparsamkeit der Mittel entwickelt es eine überraschend großzügige Offenheit. Benutzbarer Rohbau.

Das lakonische Haus ist gelassen. Gelassen im Umgang mit seiner Rohbelassenheit. Gelassen im Hinblick auf Erwartungen, die an seinen Komfort gestellt werden. Es heißt Jedermann willkommen, auf seine eigenständige, selbstbewusste, (Material-) ehrliche und großzügige Weise.

Frage: Kann Rauheit Behaglichkeit bieten?

 

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Einführung: Dienstag 17. Oktober 2017 10 Uhr LSA Raum 3120

 

 

 

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